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Linzer Startup spürt Sicherheitslücken auf Webseiten auf

(Quelle: nachrichten.at – Bild: Steyer)

LINZ. “Wir haben uns so richtig gefreut”, sagt Alexander Mitter, Vertriebschef und Teilhaber des Linzer IT-Startup-Unternehmens Cumulo, das am Donnerstag bei Hali Büromöbel in Eferding den Jungunternehmerpreis 2015 der Jungen Wirtschaft entgegennehmen durfte.

Seit drei Jahren entwickelt das Team rund um den Mechatroniker Martin Leonhartsberger die Software “Nimbusec”, seit einem Jahr ist das Produkt marktreif. Nimbusec sucht auf Webseiten nach Sicherheitsproblemen. “Die Software überwacht die Webseite und schlägt Alarm, wenn es Auffälligkeiten gibt”, sagt Mitter. Der Betreiber erhält daraufhin eine E-Mail oder SMS und kann Schaden frühzeitig verhindern oder beheben. Die Software gibt es in einer Server-Version, die einen ganzen Webseitenpark eines Webhosters (Anbieter, der Speicherplatz im Internet bereitstellt) überwacht. Aber auch Unternehmen können mithilfe eines Cloud-Service die Software nutzen.

“Im Unterschied zu US-amerikanischen Wettbewerbern sehen wir die Daten der Kunden nicht. Das ist angesichts europäischer Datenschutzbestimmungen eines unserer Alleinstellungsmerkmale”, sagt Mitter.

Mehr als 200 Anfragen
Vor wenigen Wochen war Cumulo auf der weltgrößten Webhoster-Messe WHD in Deutschland vertreten. Seither heißt es für die fünf Gesellschafter und neun Mitarbeiter Überstunden machen. “Es gab mehr als 200 Webhoster, die Interesse gezeigt haben”, sagt Mitter. Mit acht neuen Partnern aus aller Welt konnten bereits Nägel mit Köpfen gemacht werden – weitere sollen demnächst folgen.

Neben Cumulo, das in der Kategorie “Visionäre und Innovatoren” ausgezeichnet wurde, wurden beim Jungunternehmerpreis noch in zwei weiteren Kategorien Sieger gekürt: in der Kategorie “Wachstum” ventopay aus Hagenberg und in der Kategorie “Klein, aber fein” Gekko Darrtec aus Wels. (stef)

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