A trip around the world in 2 hours

Am Donnerstagabend fand der tech2b Netzwerkabend im Gästehaus der voestalpine statt unter dem Motto "A trip around the world". Wir haben internationale Speaker von den Start-up Hubs dieser Welt eingeladen uns ein wenig über ihre Regionen zu erzählen.

Michael Hurnaus von tractive, einem Vorzeige Start-up aus Österreich, welches international tätig ist, hat den Anfang gemacht und ein wenig über seinen Werdegang und die Start-up Szene in Österreich berichtet. "Wir haben gleich von Anfang an weltweit gedacht und exportieren derzeit schon in über 80 Länder", so Hurnaus. "Österrich wäre zwar gern 'Silicon Alps', aber dafür gibt es leider noch zu viele Restriktionen. Wir begrüßen aber jede positive Entwicklung hin zu einem offeneren Österreich."

Den ersten Stop haben wir dann in London eingelegt. Patrick Imbach von der KPMG London hat uns ein wenig über die derzeite Lage in Großbritanien berichtet. "London has a lot of tax incentives for early stages that work very well", so Imbach. "And the Venture Capital Investment has grown every year. The only thing people worry about at the moment is the Brexit topic which has a slightly negative influence on the Investments today."

Einmal den Ozean überquert sind wir auch schon in New York gelandet. Nick Nigam von Samsung Global Innovation Center hat versucht uns den New Yorker Spirit etwas näher zu bringen: " 'Kill your cash cow' is the heart of innovation otherwise someone else will do it."

Der nächste Stop war Hong Kong. Nach etwas geschichtlichem Background war schnell klar, dass Hong Kong auch ein sehr interessanter und schnell wachsender Start-up Hub ist. "We have an easy taxation system which is good for start-ups but Hong Kong itself is really expensive", sagte Wing-Hin Chung vonInvest Hong Kong. "Therefore we have many co-working spaces with a nice view - because they are always on the higher floors." Das Hong Konger Motto für Start-ups lautet nach Chung: "If you fail, fail fast."

Der letzte Zwischenstop, den wir eingelegt haben, führte uns nach Tel Aviv. Eyal Benjamin von Academit Tel Aviv war mit seiner unkonventionellen Art der Parade-Israeli und verkörperte alleine schon den israelischen Spirit. "If you live in Israel and you want to do business you have to think global because our neighbours do not want to cooperate with us - they don't like us", scherzte Benjamin. "Everything is totally informal: no ties - because it definitely is too hot in Israel. And the result is - you can talk to almost everyone you want to because there are no borders."

Zurück in Linz wartete eine Partner- und Start-up Messe auf die 'Reisegruppe' mit diversen Prototypen und bunten Ideen aus Oberösterreich.

Den Netzwerkabend in Bildern finden Sie hier: Fotogalerie

Hier können Sie sich den LT1 Beitrag ansehen.

Gemeinsam wurde es ein sehr gelungener Abend. Besonders ausgezeichnet hat sich diesemal auch das Caseli Gästehaus der voestalpine und hat uns, passend zum Thema, ein internationales Traummenü gezaubert. Vielen Dank dafür!

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