Wie man ein Medizintechnik-Start-up gründet

[Quelle: Wirtschaftszeitung Pegasus OÖN]

tech2b lud Anfang des Jahres gemeinsam mit dem Medizintechnik-Cluster des Landes Gründungsinteressierte zu einer Infoveranstaltung

Gerade jetzt erlebt die Medizintechnik-Branche einen Aufschwung. Für Start-ups ist diese Brancheaber eine der härtesten überhaupt, weil es viele Regularien und Vorschriften zu beachten gilt. tech2b, die Organisation für Unternehmensgründung in Oberösterreich, lud aus diesem Grund Anfang des Jahres gemeinsam mit dem Medizintechnik- Cluster der Business Upper Austria (MTC) „MedTech Start-ups“, Gründungsinteressierte und Spinoffs zu einer hochkarätigen Infoveranstaltung ein.

Im Fokus lagen die vier Bausteine regulatorisches Umfeld, Schutzrechtsstrategie (IP), Datensicherheit und Datenschutz sowie Finanzierung zur erfolgreichen Unternehmensgründung im Bereich Medizintechnik und Digital Health.

Bei der Veranstaltung haben nicht nur Experten wie unter anderen QMD Services GmbH – Quality Austria, Burgstaller & Partner Rechtsanwälte, APEX Ventures GmbH – Apex Digital Health und CS Life Science Invest ihr branchenspezifischesWissen präsentiert, sondern auch spannende und bereits erfolgreiche Start-ups, wie Tremitas GmbH, Marinomed Biotech AG, Lung-Diagnostics GmbH, cortEXplore GmbH und blockhealth GmbH ihren Weg zum MedTech-Unternehmen gezeigt und persönliche Erfahrungswerte geteilt. Die Teilnehmer hatten außerdem die Möglichkeit, sich mit Fachexperten und Gleichgesinnten auszutauschen.
„Unser Ziel für diese Veranstaltung war es, ein Bewusstsein für die Unterstützung in Oberösterreich für Gründungen im MedTech-/Digital-Health-Bereich zu schaffen, Wissen und Erfahrungswerte über die besonderen Erfordernisse der Branche zu vermitteln, und natürlich Inspiration – denn daraus entsteht Innovation“, sagt Gründungsberaterin Johanna Köhler.

Die Medizintechnik-Branche ist eine der forschungsintensivsten und innovativsten Branchen. Um die Innovationen dieser Branche bestmöglich ausschöpfen zu können, ist ein umfassendes Verständnis von den besonderen Erfordernissen, wie beispielsweise regulatorischen Rahmenbedingungen, Forschungs- und Entwicklungszyklen, erforderlich. Das bestätigt auch die Erfahrung von tech2b in der Begleitung von „MedTech Start-ups“ in der Vergangenheit und hat den Bedarf für eine branchenspezifische Gründungsberatung gezeigt.

In diesem Sinne wurde Ende 2018 in Kooperation mit dem MTC der Med- Tech-Inkubator gegründet. Dieser vereint zwei wesentliche Kompetenzen, die seit 2002 in Oberösterreich bestehen: die Expertise in der Gründungsberatung bei tech2b sowie die Fachkompetenz in der Medizintechnik und dem Branchennetzwerk des MTC.
„Durch unser großes Netzwerk können wir auf das Know-how von etablierten Unternehmen und aufstrebenden Start-ups zurückgreifen und sind in der Beratung – etwa zu Regulatorien,FinanzierungundIT-Security – bestens aufgestellt. Wie gut das in der Praxis funktionieren kann, haben wir mit der Entwicklung des MedTech-Inkubators bewiesen“, sagt Cluster-Managerin Nora Mack.

Alle Infos unter: https://www.tech2b.at/gruendungsberatung-medtech

Die 4 Schritte zur Förderung:

  • Kontaktaufnahme mit tech2b oder dem Medizintechnik-Cluster jederzeit telefonisch oder per E-Mail.
  • Kostenloses, persönliches Erstgespräch mit dem Team der Gründungsberatung von tech2b und MTC.
  • Planung und Strukturierung des Gründungsvorhabens und Erstellung der online-Einreichunterlagen.
  • Online-Evaluierung ihrer Bewerbung durch den unabhängigen Vergabebeirat (Entscheidungsgremium) und Förderentscheidung.

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