kape: „Das perfekte Skateboard“

[Quelle: Karriere News]

Kape ist eine in Österreich gegründete Skateboardmarke, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die besten Skateboard-Produkte der Welt herzustellen.

Der Unterschied zu normalen Skateboards besteht darin, dass ihre Boards fast unzerbrechlich sind, viel mehr Pop haben, der ewig bleibt, besser sliden, dünner sind, aber dennoch länger halten. Alles in allem hat es sich Kape zum Ziel gesetzt, die besten Boards der Welt herzustellen, damit Skater schneller vorankommen und das herrliche Gefühl eines frischen und knackigen Boards auch nach einer langen Zeit des Skatens genießen können.

Früher wurden klassische Sportgeräte wie Tennisschläger oder Skier aus Holz gefertigt. Heute werden hierfür High-End Technologien und Materialien verwendet. Skateboards haben diese Entwicklung jedoch noch nicht vollzogen. Und genau das will Kape Skateboards ändern.

Um dieses Ziel zu erreichen hat sich Peter Karacsonyi, Gründer von Kape Skateboards an Herrn Univ. -Prof. Dr. Zoltan Major gewendet, welcher das Institut für Polymer Product Engineering an der JKU leitet.

Interview mit Peter Karacsonyi und Univ.-Prof.Dr. Zoltan Major
Gründer von Kape Skateboards
Institutsleitung Polymer Product Engineering an der JKU

Im Gespräch. Peter Karacsonyi:

Wie bist du auf die JKU gestoßen und was erwartest du dir durch die Zusammenarbeit
mit dem Institut für Polymer Product Engineering?
Ich war auf einer Veranstaltung von tech2b und PIER 4 namens „Start-up meets Industry“. Dort kam ich mit Herrn DI Dr. Gerhard Dimmler, Bereichsleiter Produktentwicklung, ENGEL AUSTRIA GmbH, ins Gespräch. Dieser meinte ich sollte mich mit meinem Projekt an Herrn Major wenden, welcher eine Koryphäe auf seinem Gebiet ist. Von der Zusammenarbeit erhoffe ich mir, dass wir gemeinsam das beste Skateboard der Welt entwickeln. Vor allem vom KnowHow im Bereich der Materialwahl, Konstruktion und Fertigungsverfahren, können wir von der JKU profitieren.

Was sind die nächsten Schritte und wann ist das Produkt auf dem Markt?
Intern haben wir einen Kern für das Skateboard entwickelt. Dieser Aufbau wird nun von Herrn DI Andreas Pröll mithilfe von Fe-Analysen und Topologieoptimierung angepasst. Solch professionelle Methoden sind in der Skateboardindustrie unüblich. Das Ziel ist, dass dieses neuartige Skateboard alle bisherigen Produkte auf dem Markt in Sachen Leichtigkeit, Langlebigkeit, Stabilität und Performance, übertrumpft. Ende 2020 kommt es auf den Markt.

 

Im Gespräch. Univ.-Prof. Dr. Zoltan Major:

Sie sind selbst begeisterter Sportler und haben in Ihrer Karriere bereits mehrfach zur Weiterentwicklung und Verbesserung von verschiedenen Sportgeräten beigetragen. Was macht Ihrer Meinung nach das perfekte Sportgerät aus?
Ein Sportgerät ist dann perfekt, wenn es auf die individuellen Ansprüche des Sportlers angepasst ist. Es muss eine Symbiose zwischen dem Athleten und dem Produkt entstehen. Das Gerät soll sich wie eine Verlängerung des eigenen Körpers anfühlen. Unsere Aufgabe ist es, die subjektiven Gefühle von Sportlern in objektive Daten zu erfassen und diese
durch die richtige Konstruktion, Materialwahl und Fertigungsverfahren zu verbessern.

Abseits Ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit sind Sie auch der Veranstalter von Sporttechnologie Workshops an der internationalen Akademie in Traunkirchen. Was ist das Ziel von solchen Veranstaltungen?
Bei den 4-Tages Workshops „Application of polymeric materials in sport technology“ im Jahr 2015 und 2016 habe ich internationale Experten/Expertinnen aus der Industrie und Wissenschaft sowie StudentInnen und InteressentInnen aus diesem Bereich nach Traunkirchen (Internationale Akademie) eingeladen. Das Ziel war ein Netzwerk aus Personen zu
bilden, welche voneinander lernen und profitieren können. Dies ist uns sehr gut gelungen und wir haben im Zuge dieser Tage das theoretisch gesammelte Wissen der Experten/Expertinnen in die Praxis umgesetzt und jeweils ein Longboard und
ein Kanu gebaut.

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