Compunity: Digitalisierung mit echtem Nutzen

[Quelle: Karriere News JKU]

UNTERNEHMENSBESCHREIBUNG

Die acht Mitarbeiter der compunity GmbH verbindet, neben einem langen, gemeinsa-men beruflichen Werdegang, eine fundierte Ausbildung und Erfahrungen im Bereich des Prozess- und Wissensmanagements sowie der Softwareentwicklung. Der gemeinsame Nenner hierbei war stets das Institut für Wirtschaftsinformatik/Com-munications Engineering von Prof. Stary an der JKU. Die ganzheitliche, interdisziplinäre Betrachtung von Problemstellungen entlang den Dimensionen „Mensch“, „Organisation“, „Technik“ prägen seither das Start-up compunity.

Unser Leistungsportfolio erstreckt sich vom Anforderungsmanagement bis hin zur Umsetzung von verteilten Softwareanwendungen und IT-gestützten Prozessen auf allen betrieblichen Ebenen. Dazu gehören UseCases im Bereich der Geschäftsprozesse bis hin zur Level 2 Automatisierung und deren vertikale Integration. Deshalb bietet compunity Unterstützung von der Erhebung bis hin zur automatisierten Ausführung von Prozessen vor allem im Bereich der Industrie.

INTERVIEW MIT JKU ABSOLVENT DR. FLORIAN KRENN, GESCHÄFTSFÜHRUNG COMPUNITY GMBH.

Wie kam es zur Idee von compunity und wann war offizieller Start?

Die Idee, die hinter „compunity“ steht, hatten wir schon lange bevor diese unter dem Schlagwort Industrie 4.0 bzw. Digitalisierung zusammengefasst wurde. Wir lernten uns als Kollegen am Inst. f. WIN – Communications Engineering bei Prof. Stary kennen und hatten die Chance gemeinsam bei einem großen EU-Forschungsprojekt zielgerichtet in dem Bereich zu arbeiten.

Im Frühling 2018 ergab sich für uns die Möglichkeit unsere Vision von modernen Produktionssystemen und Softwareanwendungen zu realisieren. Der offizielle Start der compunity GmbH erfolgte dann im August 2018.

Beinahe seit Anfang an unterstützt uns der Inkubator tech2b. Neben der fachlich kompetenten Unterstützung und dem finanziellen Zuschuss, stehen die Kollegen von tech2b (und unsere Mentoren) auch immer persönlich an unserer Seite. Ohne tech2b wäre sicher nicht alles so reibungslos verlaufen.

 

Wie kam es zum Namen der Firma?

Der Name der Firma setzt sich aus „components“ und „unity“ zusammen und beschreibt unser Ziel unterschiedliche Industriekomponenten - angefangen vom Sensor bis hin zur Business-Applikation - einheitlich zu einem Gesamtsystem zu verbinden.

Erfolg hat ja mit Einzigartigkeit zu tun. Wie schafft ihr eure Positionierung in einem sich rasant verändernden Markt?

Industrie 4.0 – alles kommuniziert und ist verbunden. Aber wie können wir das erreichen? Ganz einfach: link components – achieve unity. Compunity bietet die passenden Werkzeuge. Inspiriert vom Online-Dating unterstützt unsere Plattform das Matchmaking zwischen cyber-physischen Komponenten.

Kern unseres Lösungsansatzes ist das Prinzip der Modularisierung: Produktions-systeme oder Softwareanwendungen werden in virtuelle Bausteine mit einheitlichen Schnittstellen aufgeteilt, um somit schneller und leichter zusammengefügt, erweitert, verändert und wieder zerlegt zu werden.

Da diese Bausteine in der virtuellen (Soft-ware-)Welt leben, losgelöst von den physischen Produktionskomponenten, können sie sich beliebig neu organisieren, ohne die Bestandssysteme zu verändern.

Was ist eure Vision von Compunity und wo seht ihr die Firma im Jahr 2030?

Mittel- bzw. langfristig wollen wir uns als „One-Stop-Shop“ - als ganzheitlicher Lösungsanbieter entlang des Lebenszyklus von cyber-physischen Produktionssystemen - etabliert haben. 2030 soll uns dies in der D-A-CH Region gelungen sein.

Als nächster Schritt wird dann die weitere Expansion innerhalb Europas in Angriff genommen. Bis dahin werden wir die Mannschaft der compunity erweitern, um vor allem die Vertriebs- und Kundenbetreuungskompetenzen auszubauen. Aber auch der eine oder andere Entwickler wird bis dahin unser Team ergänzen.

Compunity-Gründer Harald Müller (li.) und Florian Krenn (re.), Bild: compunity

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