120 Sekunden 2018: Georg Teufl gewinnt das Ideencasting der BezirksRundschau

[Quelle: BezirksRundschau]

Bereits vor acht Jahren – lange vor ähnlichen Formaten, wie Moderatorin Nina Kraft bemerkt – etablierte die BezirksRundschau den großen oberösterreichischen Ideenwettbewerb. 120 Sekunden hatten die insgesamt rund 900 Teilnehmer in 50 Castings seither Zeit um ihre Projekte vor einer Jury und Publikum zu präsentieren. 90 Ideen sind heuer insgesamt eingereicht worden.

Die Finalisten
Ins Finale haben es zehn Kandidaten geschafft: Johann Bernhard mit seinem unterstützenden Exoskellet, David Kitzmüller mit einer revolutionären Web-Plattform für Musiknoten, Thomas Stadler mit einem System zur Meldung von undichten Stellen in Flachdächern, Georg Teufl – der Sieger – mit seinem virtuell unterstützen Reha-System für Schlaganfallpatienten, Markus Graf mit einer App, die junge Radiologen unterstützen soll, Patrick Studener mit einer App für Unternehmen zur Neukundenaquise, Lukas Griesbacher mit der „Obstraupe“ zum behutsamen einsammeln von Streuobst, Jürgen Weiss mit einem wirklich smarten Motorradhelm, Sarah Holler mit einem UV-sensitiven Armband zur Sonnenbrandverhinderung und Hautkrebsprävention, sowie Alexander Brader mit einem Gerät, dass vor Wasserschäden bewahren soll.

Das „Stockerl“
Überzeugen konnte schließlich Georg Teufl aus Bad Ischl. Seine Erfindung könnte die Rehabilitation von Schlaganfallpatienten in Zukunft effektiver gestalten und verbindet die virtuelle Realität mit realen Reha-Maßnahmen. Handbewegungen werden darfür mittels eines Sensorarmbands abgelesen und in motivierende virtuelle Umgebungen übertragen. Um in die virtuelle Reha einzutauchen braucht es ein Smartphone, die zugehörige Vorrichtung um dem Patienten selbiges vor den Augen zu fixieren sowie das erwähnte Sensorarmband – ein revolutionärer Ansatz. Teufl erhielt 5.000 Euro in bar sowie Beratungspakete der Wirtschaftskammer OÖ und der eccontis treuhand gmbH – Details zu den Preisen weiter unten).

Den zweiten Platz belegten Lukas Griesbacher aus Perg mit seiner Obstraupe und Sarah Holler, Schülerin der HTL-Braunau mit ihrem UV-Sensor-Armband.

Die Stärken Oberösterreichs
Einfallsreichtum, Kreativität, Innovationsgeist – das sind große Stärken Oberösterreichs, wie Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl sagt. Österreichweit, so Strugl, seien in unserem Bundesland 2017 die meisten Patente angemeldet worden – Oberösterreich sei „Innovationskaiser“ und die 120 Sekunden ein Teil dieser Erfolgsgeschichte. Jede neue Idee und jedes Produkt, jedes Geschäftsmodell – all das bilde den Treibstoff für die Wirtschaft der Zukunft. Das Land OÖ sieht sich dabei als „Geburtshelfer“, wie Strugl erklärt. „Innovation ist Wachstum, ist Wettbewerbsvorteil“, sagt Wirtschaftskammer OÖ-Vizepräsidentin Angelika Sery-Froschauer, „und deshalb ein ganz zentrales Thema für den Standort OÖ und für jeden einzelnen Betrieb“.

Wichtig sei es zudem, so Sery-Froschauer, Innovation nicht nur mit Technologie zu verbinden. Allein das zukunftsorientierte Denken der Mitarbeiter in den oö. Unternehmen sei ein enorm wichtiger Innovationsprozess. Anzudenken wäre etwa eine Patentmöglichkeit für Geschäftsmodelle, wie die WKOÖ-Vizepräsidentin meint. Die Bedeutung der Innovationskraft schätzt auch Volksbank OÖ-Chef Andreas Pirkelbauer sehr hoch ein. Als Finanzpartner stehe man jungen Erfindern zur Verfügung, wenn es schließlich darum gehe eine Idee in die Geschäftswelt zu bringen. Die Unterstützung der 120 Sekunden sei ein „ganz wichtiges Anliegen“ – „Das ist unser Thema“, so Pirkelbauer.

Die Preise
1. Preis:
5.000,- Euro
+ Werbeguthaben in der BezirksRundschau
in der Höhe von 20.000,- Euro
+ Premium-Beratungspaket
des Gründerservice der Wirtschaftskammer Oberösterreich
+ eccontis-Beratungspaket im Wert von EUR 5.000,- Euro

2. Preis:
+ Werbeguthaben in der BezirksRundschau
in der Höhe von 10.000,- Euro
+ individuelles Beratungspaket
des Gründerservice der Wirtschaftskammer Oberösterreich
+ eccontis-Beratungspaket im Wert von EUR 3.000,- Euro

3. Preis:
+ Werbeguthaben in der BezirksRundschau
in der Höhe von 5.000,- Euro
+ individuelles Beratungspaket
des Gründerservice der Wirtschaftskammer Oberösterreich
+ eccontis-Beratungspaket im Wert von EUR 1.000,- Euro

Credit: BRS/Alfred Reiter

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