PEZ holt sich Hilfe bei kpibench

[Quelle: Factory]

Superman, Wonder Woman, Batman, Nemo und Mickey – alle zierten sie schon Österreichs ältesten Exportschlager: Der PEZ-Spender für die beliebten PEZ-Bonbons ist eine Weltmarke, lange bevor es Red Bull gab. Um mit einem scheinbar einfachen Produkt wie Pfefferminz-Bonbons über 90 Jahre lang erfolgreich zu sein, muss man 90 Jahre innovativ bleiben. Nicht nur bei den Produkten, sondern auch bei den Produktionsprozessen. Die Anlagen, die die süßen PEZ-Stars produzieren nennen sich Mogul-Anlagen. Mit ihnen werden Bonbons aus Zucker-, Gelee- und Gummiwaren vollautomatisch industriell gefertigt. Das Monitoring einer derart komplexen Anlage braucht eine intelligente Lösung. Gefunden bei einem Start-up aus Linz.

Ergebnisse innerhalb kürzester Zeit
Im Juli 2017 hat der Oberösterreicher Wolfgang Hafenscher mit kpibench ein neues Big-Data-Start-up gegründet. kpibench ist zwar ein Produktions-Performance-Management-System, aber mit einem gewaltigen Unterschied: „Die SaaS-Lösung kpibench braucht nicht länger als einen Tag zur Installation und liefert in kürzester Zeit konkrete Ergebnisse“, so Hafenscher.

So konnte der Output der Mogul-Anlage, die im Wiener PEZ-Werk steht, schon nach wenigen Wochen wesentlich erhöht werden. Dank kpibench produziert die Anlage nun täglich 30 Minuten länger. Bis alle Peripheriegeräte in Betrieb sind, vergeht maximal eine Stunde. Nach den Analysen von kpibench konnte Hilmar Kreisel die Arbeits- und Pausenzeiten innerhalb einer Schicht anders staffeln und damit eine halbe Stunde gewinnen. „Unser Ziel, die Effizienz um 10 bis 15 Prozent zu steigern, rückt damit schon innerhalb weniger Wochen in greifbare Nähe“, so der Geschäftsführer der PEZ Production Europe Kft.

Rollout auch in Ungarn
Nicht nur auf der Mogul-Anlage, auch auf einer Bonbon-Wickel-Maschine sorgt die Linzer Big-Data-Lösung für mehr Transparenz. „Die Siemens SPS-Steuerung informiert zwar über Stückzahlen, aber mit kpibench bekommen Produktionsleitung und Qualitätssicherung wichtige Daten über Ausfallszeiten und die entsprechende Ursachen-Analyse“, so Hafenscher. Damit können künftig vorbeugende Maßnahmen zur Vermeidung von Stillstandszeiten getroffen werden. 100 Kilometer von Wien entfernt befindet sich die ungarische Produktionsstätte von PEZ. Auch dort ist kpibench bereits im Einsatz. PEZ hat über 100 Maschinen weltweit in Verwendung.  Nach den schnellen Ergebnissen von kpibench steht für PEZ-Chef Kreisel eines außer Frage: „Die Erweiterung auf allen Ebenen werden wir grundsätzlich in Erwägung ziehen.“

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